Seychellen Wirtschaftsdaten,

Seychelles Wirtschaftsfakten.

BIP.

 

 

 

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Wirtschaft: Anfang der siebziger Jahre überflügelte der Tourismus die Landwirtschaft als größten Wirtschaftszweig der Seychellen. Der Fremdenverkehr ist heute bei weitem der wichtigste Arbeitgeber und erbringt 70% der Devisen. Das rasche Wirtschaftswachstum der siebziger Jahre infolge des Touristenbooms verlangsamte sich in den achtziger Jahren allmählich - hohe Flugpreise, unzureichende Verbindungen und innenpolitische Unruhen waren hierfür verantwortlich. Um eine Konjunkturflaute so kurz nach der Aussicht auf Wohlstand zu verhindern, bemüht sich die Regierung seither um eine Verbreiterung der Wirtschaftsgrundlage. Die Fischereiflotte soll modernisiert und erweitert und die 200-Seemeilen-Zone um die Inseln besser ausgenutzt werden. Die Industrie beschränkt sich auf Brauereierzeugnisse, Tabak, Plastik, Seife und Waschmittel sowie einige kleinere Fertigungsbetriebe. Eine nationale Ölgesellschaft wurde 1980 gegründet, nachdem vor den Küsten Erdgas gefunden wurde. Fisch, Kopra und Zimt sind die wichtigsten Exporterzeugnisse; Nahrungsmittel, Brennstoffe, Konsumgüter und Transportmittel werden eingeführt. Die Seychellen sind Mitglied der African Development Bank (ADB) und der Indian Ocean Commission (COI). Die Haupthandelspartner sind Grossbritanine, Jemen, Deutschland und die Staaten der South African Customs Union (Südafrika, Botswana, Namibia, Lesotho und Swasiland). Die Seychellen stehen mit Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf von etwa 10.290 US-Dollar (Stand 2009) an der Spitze der afrikanischen Länder.

 

 

Staat und Verwaltung der Seychellen.

 
Offizielle Bezeichnung Englisch: Republic of Seychelles; deutsch: Republik Seschellen
Unabhängigkeit 29. Juni 1976 (von Großbritannien)
Fläche 455 qkm
Landesnatur ca. 90 Inseln mit insg. 491 km Küstenlinie; Mahe-Gruppe (40 Inseln) aus Granitgestein, schmaler Küstenstreifen, felsig, bergig; andere Inseln (ca. 50) sind flache oder erhöhte Korallenriffe; tropisches Klima, kältere Jahreszeit während Südost-Monsum (Mai bis September), wärmere Jahreszeit während Nordwest-Monsum (März bis Mai)
Höchste Erhebung Morne Seychellois (905 m)
Küste 491 km Küstenlinie, von Korallenriffen umgeben
Einwohnerzahl 80.098 (Juli 2002 geschätzt)
Bevölkerungsdichte 176,0 Einwohner pro qkm Landfläche
Hauptstadt Victoria
Landessprachen Amtssprachen: Englisch, Französisch & Kreolisch
Religionen Christen (95,9%; Römisch-Katholisch: 86,6%, Anglikanisch: 6,8%, andere: 2,5%), andere Religionen (4,1%)
Staatsform Republik; Präsidiale Demokratie
Wahlrecht Wahlberechtigt sind Bürger ab 17 Jahren
Exekutive Staatsoberhaupt und Regierungschef: Präsident France Albert Rene; Kabinett: Minister vom Präsidenten ernannt; Präsident durch direkte Wahlen aller fünf Jahre gewählt
Legislative Einkammernparlament (Nationalversammlung) mit 34 Sitzen; 25 Sitze durch direkte Wahl aller fünf Jahre vom Volk gewählt; 9 Sitze nach Proporz an Parteien mit mind. 10% der Stimmen vergeben
Parteien Democratic Party (DP); Seychelles National Party (SNP; frühere United Opposition); Seychelles People's Progressive Front (SPPF; Regierungspartei)
Rechtssystem auf englischem Recht und französischem Zivilrecht basierend
Justiz Court of Appeal, Supreme Court (für beide werden Richter vom Präsidenten ernannt)
Verwaltungsgliederung 23 Verwaltungsgebiete: Anse aux Pins, Anse Boileau, Anse Etoile, Anse Louis, Anse Royale, Baie Lazare, Baie Sainte Anne, Beau Vallon, Bel Air, Bel Ombre, Cascade, Glacis, Grand' Anse (auf Mahe), Grand' Anse (auf Praslin), La Digue, La Riviere Anglaise, Mont Buxton, Mont Fleuri, Plaisance, Pointe La Rue, Port Glaud, Saint Louis, Takamaka
Internationale Mitgliedschaften Vereinte Nationen und Unterorganisationen; Afrikanische Union (AU); Entwicklungsgemeinschaft SADC; Handelsgemeinschaft COMESA; Afrika-Karibik-Pazifik-Staaten (AKP); Welthandelsorganisation (WTO); Internationaler Währungsfond (IMF) und Weltbank
Internationale Länderkategorien kein LDC-Status
(7 der 14 SADC-Staaten gelten nach UN-Bestimmungen als Least Developed Countries - "am wenigsten entwickelte Länder" - und bekommen besondere Mittelzuwendungen)